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Anwartschaft ist die rechtlich gesicherte, regelmäßig unentziehbare Erwerbsaussicht auf ein Recht, dessen Voraussetzungen noch nicht (voll) erfüllt sind.
Anwartschaft
Ein Befehl ist der militärische Begriff für eine Anweisung zu einem bestimmten Verhalten, die ein militärischer Vorgesetzter einem Untergebenen schriftlich, mündlich oder in anderer Weise, allgemein oder für den Einzelfall und mit dem Anspruch auf Gehorsam erteilt.
Befehl
Der Blitzkrieg ist eine Form der Kriegsführung, bei der das kombinierte und koordinierte Einsetzen verschiedener Teilstreitkräfte, schnelle und unerwartete Vorstöße den Gegner im Idealfall keine Gelegenheit lassen, eine stabile Verteidigung zu organisieren. Der Initiator auf deutscher Seite der sogenannten Blitzkriegtaktik war der Generalleutnant Erich von Manstein.
Blitzkrieg
Der Dienstgrad bezeichnet einen militärischen Rang innerhalb einer Armee oder das Rangverhältnis bestimmter Personen einer Behörde. Zivile Organisationen wie die Feuerwehr kennen auch Dienstgrade. Üblicherweise wird der Dienstgrad durch Rangabzeichen oder Kennzeichen an der Uniform oder der Kopfbedeckung gezeigt. Der höchste Dienstgrad der Bundeswehr ist der Viersternegeneral.
Dienstgrad
Die Ausbildung bei der Bundeswehr gliedert sich grundlegend in drei Teilbereiche. Die Erstausbildung verleiht dem Soldaten die Grundkenntnisse des Themas (Kennen). Die Wiederholungsausbildung festigt das erlernte Wissen und übt z.B. die Handhabung einer Waffe (Können). In der Drillausbildung wird unter körperlicher Belastung die Handhabung perfektioniert (Beherrschen).
Drill
Das Feierliche Gelöbnis ist ein Vorgang in der Bundeswehr, bei dem wehrpflichtige Soldaten sich anhand einer gesprochenen Formel zu ihrer Grundpflicht bekennen. Zeit- und Berufssoldaten hingegen geloben nicht, sondern werden vereidigt.
Feierliches Gelöbnis
Die Feldküche ist ein fester Bestandteil der militärischen Versorgungsinfrastruktur. Es wird dabei häufig provisorisch und unter freiem Himmel für Truppen zubereitet, die sich im Gefecht oder im Manöver befinden. Wichtigstes Gerät von Feldküchen ist und war der Feldkochherd, auch Gulaschkanone genannt.
Feldküche
Unter Feldpost versteht man im Militärwesen die Postversorgung der im Einsatz befindlichen Einheiten durch speziell ausgebildete Soldaten unter der Bezeichnung Feldpostbeamter. Die Feldpost verbindet die Truppe sowohl mit der Heimat als auch die Truppen untereinander.
Feldpost
Der Feldwebel ist in der deutschen Bundeswehr ein Soldat im niedrigsten Feldwebeldienstgrad. Bei der Deutschen Marine heißt dieser Dienstgrad Bootsmann. Als Offiziersanwärter durchläuft man diesen Dienstgrad als Fähnrich.
Feldwebel
Gezi ist die Abkürzung für Geschäftszimmer. Es bezeichnet bei der Bundeswehr einen Raum in einer Kompanie, in dem Soldaten sich um die Organisation der Kompanie beschäftigen. Diese Soldaten werden umgangssprachlich auch Geschäftszimmersoldaten genannt und sind direkt dem Kompaniefeldwebel und dem Kompaniechef unterstellt, von denen sie Aufträge erhalten.
Gezi
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. wurde am 16. Dezember 1919 gegründet und ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit humanitärem Auftrag. Er erhält und betreut Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland. Auch die Bundeswehr sammelt regelmäßig für diese Organisation.
Kriegsgräberfürsorge
Die Musterung ist eine Untersuchung der körperlichen und geistigen Eignung eines Menschen für den Wehrdienst bei der Bundeswehr. Nach der Musterung wird der Prüfling mit einer Musterungsnummer versehen. Dabei ist die Musterung mit der Stufe Eins das idealste Ergebnis. Musterungen gab es schon bei der Einführung der gesetzlichen Wehrpflicht zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Musterung
Das Portepee war ursprünglich eine um Griff und Bügel einer Hiebwaffe und das Handgelenk des Soldaten geschlungene Schlaufe, die das Fallen der Waffe im Kampf verhindern sollte. Daraus entwickelte sich später dann ein Standesabzeichen für Offiziere und Feldwebel bei den deutschen Armeen.
Portepee
Ein neuer Soldat trägt noch keine Dienstgradabzeichen, somit ist seine Schulter leer oder nackt. Im Soldatenmund wird dieser Dienstgrad deshalb als Schulterglatze bezeichnet.
Schulterglatze
Bei den Soldaten umgangssprachlich der Kompaniefeldwebel bei der Bundeswehr. Entstanden ist dieser Begriff aus einer Zeit in der der Kompaniefeldwebel tatsächlich einen Spieß trug, um Soldaten, die aus der Reihe tanzten, mit einem Stoß wieder an ihre Pflicht zu erinnern. Der Spieß wird auch als Mutter der Kompanie bezeichnet, da er für den kompletten Innendienst zuständig ist.
Spieß
Der UvD ist ein Sonderdienst zur Überwachung des Innendienstes einer Kompanie. Der UvD (Unteroffizier vom Dienst) ist für die Sauberkeit der Kompanie und für die Einhaltung der soldatischen Ordnung nach dem allgemeinen Dienstschluss verantwortlich. Er ist direkt dem Kompaniefeldwebel unterstellt und ist unter anderem für das Wecken, die Überwachung der Reinigung der Unterkünfte und die Einhaltung der Nachtruhe verantwortlich.
UvD
Der Zivi ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen Zivilisten oder einen jungen Menschen, der Wehrersatzdienst leistet. Der Zivildienstleistende lehnt aus Gewissensgründen den Dienst an der Waffe ab und leistet stattdessen den Zivildienst.
Zivi
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